Meno Health. Clinical Evidence.

Muskelkater und Schmerzen

Was ist das Problem? 

Muskelspannung ist das Gefühl, dass die Muskeln immer angespannt oder gedehnt sind. Die Symptome können Verspannungen, chronische Schmerzen, Krämpfe, Empfindlichkeit und manchmal auch eingeschränkte Beweglichkeit sein.

Was sind die Ursachen dafür?

Schwankungen des Östrogen- und Progesteronspiegels spielen beide eine Rolle bei der Entstehung von Muskelverspannungen. Östrogen hilft, die Produktion von Cortisol, dem «Stresshormon», zu regulieren. Wenn der Östrogenspiegel zu niedrig ist, steigt der Cortisolspiegel, was wiederum den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Ein hoher und langanhaltender Cortisolspiegel in Kombination mit einem niedrigen Östrogenspiegel führt zu verkrampften und müden Muskeln.

Progesteron wirkt sich ebenfalls auf die Muskeln aus. Wenn der Progesteronspiegel vor der Menopause zu sinken beginnt, neigen die Muskeln dazu, sich zu verspannen.

Was sind verfügbare Lösungsansätze?

Trotz der Schmerzen solltest du auf jeden Fall körperlich aktiv bleiben. Je mehr du dich bewegst, desto stärker werden deine Muskeln und dein Knochenbau. Vergiss nicht, dass es straffe Muskeln sind, die die Knochenstruktur deines Körpers aufrechterhalten. Es ist wichtig, eine aufrechte Haltung einzunehmen, den Rücken, den Bauch und den Beckenboden zu trainieren. 

Sanftes Muskeldehnen oder auch Yoga und Pilates sind auch bewährte Mittel gegen Verspannungen.

Und warum nicht ab und zu eine Massage? Das ist ein Moment der Entspannung und Erholung, der präventiv sehr wirksam sein kann.

Auf der Ebene der Nahrungsergänzungsmittel kann ein Magnesiumpräparat helfen, die Muskelschmerzen in den Wechseljahren zu lindern. Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff für eine gute Muskelfunktion. Du kannst zwischen Oktober und März ein Vitamin-D-Präparat einnehmen, da wir in der Winterzeit oft einen Mangel haben. Vitamin D hilft, starke Knochen und Muskeln zu erhalten.

Weitere Symptome

Schwindel