#131: Kopfschmerzen in den Wechseljahren: Was Migräne auslöst
Kopfschmerzen in den Wechseljahren: Was Migräne auslöst

Viele Frauen merken, dass sie in den Wechseljahren Kopfschmerzen oder Migräne bekommen oder dass diese schlimmer werden. Das kann echt verwirrend sein, wenn man das vorher noch nie hatte. Der Hauptgrund sind hormonelle Schwankungen, insbesondere die veränderten Östrogenspiegel. Diese beeinflussen die Art und Weise, wie das Gehirn Schmerzen verarbeitet.
Warum Hormone Kopfschmerzen auslösen
Während der Perimenopause und der Wechseljahre steigt und sinkt der Östrogenspiegel unregelmässig. Diese plötzlichen Abfälle beeinflussen das Serotonin und die Blutgefässe im Gehirn, wodurch diese empfindlicher werden und eher eine Migräneattacke auslösen.
Andere häufige Auslöser
Neben Hormonen können auch alltägliche Faktoren dazu führen, dass Kopfschmerzen häufiger auftreten, wie zum Beispiel:
- Schlechter Schlaf oder nächtliches Schwitzen
- Stress oder emotionale Anspannung
- Dehydrierung
- Unregelmässige Mahlzeiten
- Empfindlichkeit gegenüber Alkohol oder Koffein
Wenn diese Auslöser mit hormonellen Veränderungen zusammenfallen, können Migräneanfälle stärker oder länger anhaltend sein.
Was helfen kann
Einfache Anpassungen des Lebensstils können manchmal die Häufigkeit oder Intensität von wechseljahresbedingten Kopfschmerzen verringern. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmässige Mahlzeiten mit ausgewogenem Eiweiss- und Ballaststoffgehalt und eine ruhige Abendroutine zur Förderung des Schlafes können dazu beitragen, dass dein Körper im Gleichgewicht bleibt. Manche Frauen finden auch Magnesiumpräparate hilfreich, vor allem wenn die Kopfschmerzen mit Muskelverspannungen oder Schlafstörungen einhergehen.
Wenn deine Kopfschmerzen häufiger auftreten oder dein tägliches Leben beeinträchtigen, kann es sinnvoll sein, mit deiner Ärztin zu sprechen. So kannst du dir Rat holen und Behandlungsmöglichkeiten besprechen.
Diese können dir helfen, persönliche Auslöser zu identifizieren, Präventionsstrategien zu empfehlen und bei Bedarf Medikamente oder eine auf deine Symptome abgestimmte Hormontherapie vorzuschlagen.
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