
Präsentismus, d.h. Arbeitnehmerinnen, die zwar physisch anwesend, aber weniger konzentriert sind, kostet die Arbeitgeber zehnmal mehr als persönliche Fehlzeiten.
Lassen Sie uns das verbessern!
Je nach Branche wird der Fachkräftemangel zwischen 10%-30% eingeschätzt. Die Situation wird sich leider in den nächsten Jahren nicht verbessern. Die grösste wachsende Gruppe von Mitarbeitenden sind Frauen zwischen 40-60 Jahren. Frauen, die in den Wechseljahren sind. Sollten Sie unter Fachkräftemangel leiden, haben Sie mit Frauen zwischen 40-60 Jahren ein grosses Potential, dass bisher völlig vernachlässigt wurde.
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Je nach Branche wird der Fachkräftemangel zwischen 10%-30% eingeschätzt. Die Situation wird sich leider in den nächsten Jahren nicht verbessern. Die grösste wachsende Gruppe von Mitarbeitenden sind Frauen zwischen 40-60 Jahren. Frauen, die in den Wechseljahren sind. Sollten Sie unter Fachkräftemangel leiden, haben Sie mit Frauen zwischen 40-60 Jahren ein grosses Potential, dass bisher völlig vernachlässigt wurde.
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Wirksame Unterstützung sorgt dafür, dass die am schnellst wachsende Gruppe weiblicher Beschäftigter in den Wechseljahren produktiv und motiviert bleibt, Fehlzeiten reduziert und die Rentabilität erhöht wird.
Lassen Sie uns das verbessern!Wechseljahre am Arbeitsplatz bedeuten, dass Symptome wie Schlafmangel, Hitzewallungen oder „Brain Fog“ (Gehirnnebel) mit den Anforderungen an Leistung und Produktivität kollidieren. Dabei geht es darum, diese Symptome als Faktoren zu betrachten, die sich nicht nur auf die Lebensqualität der Frauen auswirken, sondern auch ihre Fähigkeit beeinträchtigen, ihr Berufsleben wie bisher zu bewältigen. Es müssen unterstützende Massnahmen ergriffen werden.
Die Wechseljahren betreffen viele Frauen in Schlüsselrollen, oft zwischen 45 und 60. Symptome können Leistung und Präsenz senken, wenn nichts angepasst wird.
Ein guter Arbeitgeber handelt pragmatisch: UnterstĂĽtzung kostet weniger als Fluktuation.
Im Job sind Schlafprobleme, Konzentration, Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen oft am belastendsten. Dazu kommt Scham.
Das Risiko ist nicht “weniger Wille”, sondern mehr Ausfälle und Rückzug.
Ein «Outing» zu Wechseljahren ist freiwillig. Du solltest es nur tun, wenn es dir nützt und du einen klaren Wunsch hast.
Ein gutes Gespräch ist symptom- und lösungsfokussier und nicht “Privatleben”.
Professionell heisst: Beschreibe Symptome kurz, nenne den Einfluss und schlage Anpassungen vor. Das ist sachlich und fair.Beispiel: “Mein Schlaf ist aktuell instabil. Ich brauche X, damit ich meine Leistung bringen kann.”
Quick Wins sind: flexible Startzeiten, Pausen, Zugriff auf Wasser/Frischluft, Temperatur-Optionen, hybride Meetings.
Klein, gĂĽnstig mit grosser Wirkung.
Eine Menopause-Policy ist ein Leitfaden, der Begriffe, Unterstützung, Rollen (Personalabteilung, Führung), Vertraulichkeit und konkrete Anpassungen definiert und erklärt.
Ohne Policy bleibt es Zufall. Zufall ist jedoch kein System.
Brain Fog im Job wird leichter mit klaren Prioritäten, weniger Kontextwechsel, schriftlichen Briefings und Fokusblöcken.
Meeting-Flut ist hier der grösste Feind. Es ist von entscheidender Bedeutung, dieses Symptom zu verstehen und hilfreiche Strategien zu entwickeln.
Bei Hitzewallungen helfen: Ventilation, Kleidung in Schichten, Wasser, kurze Pausen und gegebenenfalls Sitzplatzwahl.
Ein „du übertreibst“ von Kollegen ist nicht nur unsensibel, sondern toxisch. Hitzewallungen sind real und beeinträchtigen die Konzentration massiv.
Schlafmangel senkt Fokus und Geduld. Das Beste ist: Prioritäten, realistische Deadlines und Fokus auf Aufgaben mit hoher Wirkung zu setzen.
Wer so fĂĽhrt, schĂĽtzt die Leistung des Teams.
Führungskräfte sollten wissen, dass die Wechseljahre eine natürliche Phase der Frau ist. Dass diese zwischen 40-60 Jahren auftritt und die Frauen sehr unterschiedliche starke Symptome haben können. Verständnis zeigen und kleine Anpassungen haben grosse Wirkungen, um die Leistung der Frau zu erhalten. Respekt plus Pragmatik gewinnt.
Stigma nimmt ab durch sensiblen Sprachgebrauch ohne Witze, klare Fakten statt Mythen und sichtbare Vorbilder, die offen darüber sprechen. Ein kurzes Anti-Stigma-Training für Führungskräfte bringt schnelle Ergebnisse.
Stille ist der Nährboden für Gerüchte. Offenheit ist der beste Schutz.
Wechseljahre und Burnout können ähnlich wirken (z.B. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme). Burnout ist aber primär stress- und belastungsgetrieben. Wechseljahre haben klare körperliche Trigger.
Beides braucht Abklärung. Schubladen helfen nicht.
Nein, noch nicht direkt.
Allgemein gilt: Gesundheitsschutz und Nicht-Diskriminierung sind zentrale Prinzipien. FĂĽr eine rechtssichere Einordnung lohnt sich juristische Beratung.
Menopause-Programme wirken über weniger Absenzen, weniger Fluktuation und bessere Produktivität. Auch Engagement und Employer Branding profitieren.
Wenn die Personalabteilung nur “Wohlfühlen” misst, verpasst es die «Story».
Starte mit Informationen, Schulung für Führung, und einem klaren Kontaktpunkt (Personalabteilung/Vertrauensperson/Wechseljahres-Expertin). Ergänze diese mit einfachen Arbeitsplatz-Anpassungen.
Budget ist selten das Problem. Mut und Priorität sind die Herausforderungen.
Ein Menopause Champion (oder Expertin) ist eine geschulte Person, die zuhört, informiert und weiterleitet. Keine Ärztin, keine Therapeutin. Diese Lösung ist vorteilhaft, da sie hierarchische Beziehungen vermeidet: Eine Mitarbeiterin möchte möglicherweise nicht mit ihrem direkten Vorgesetzten über ihre Situation sprechen.
Das Ziel ist Orientierung und weniger Tabu.
Vertraulichkeit heisst: minimale Daten, klare Zustimmung, keine Weitergabe ohne OK. Gespräche gehören in einen geschützten Rahmen.
Ohne Vertrauen wird niemand reden.
Menopausesensible Meetings sind kĂĽrzer, klarer und mit Pausen. Remote-Optionen und Agenda vorab helfen.
Das hilft ĂĽbrigens allen, nicht nur Frauen in den Wechseljahren.
Temperatur ist bei Hitzewallungen ein echter Leistungsfaktor. Kleine Änderungen wie Ventilator, Sitzplatz und Dresscode-Spielraum helfen.
Das ist kein Luxus, das ist Arbeitsfähigkeit.
Menopause-Witze sind selten harmlos. Sie machen aus einem Gesundheitsthema ein Risiko.
Klare Grenze setzen, ruhig und sofort. Kultur entsteht durch Reaktion.
Wenn die Wechseljahre nicht ernst genommen werden, bleibe sachlich: Symptome, Einfluss, Wunsch nach Anpassung darlegen. Dokumentiere und hol dir Unterstützung (Personalabteilung, Vertrauensperson). Die Verwendung von Daten aus seriösen Studien (wie MenoSupport Suisse) ermöglicht es, das Thema zu thematisieren, ohne es zu personalisieren.
Leistungsschutz heisst: Energie managen, Fokus sichern, Schlaf priorisieren und Trigger reduzieren. Dazu klare Kommunikation im Team.
Heldentum bringt dich nicht weiter. Systeme schon.
Hilfreich sind To-do-Listen mit Top-3, Timeboxing, schriftliche Notizen und weniger Multitasking. Das reduziert Brain Fog Stress.Wichtig: weniger anfangen, mehr beenden. Und sich nicht zu sehr unter Druck setzen.
Unterstützung ist funktional: “Was brauchst du, um gut zu arbeiten?” statt “Was hast du genau?”. Fokus auf Anpassung, nicht Diagnose.
So bleibt es respektvoll und effektiv.
Im Schichtbetrieb helfen planbare Schichten, genĂĽgend Erholung und Temperatur-Optionen. Auch Zugang zu Wasser und Pausen ist zentral.
Schicht plus Schlafmangel ist ein Risiko, das man steuern muss.
Die Wechseljahre gehören in Health & Safety über Informationen, Risiko-Checks und Anpassungen am Arbeitsplatz. Das ist Prävention, nicht “Extra”.
Wenn es im System ist, wird es normal.
Ein gutes Training erklärt Basics, Symptome, Sprache, Gesprächsführung und konkrete Anpassungen. Kurz, praxisnah, ohne Peinlichkeit.
Ziel: Sicherheit im Umgang, nicht medizinisches Wissen.
Erfolg misst man über Feedback, Absenzen, Fluktuation, Engagement und Produktivitätsindikatoren. Vorher-nachher ist besser als Bauchgefühl.
Ohne Messung wird es schnell “nice to have”.