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#138: Mehr als Kalorien und Pfunde: Wie dein Stoffwechsel wirklich funktioniert

Mehr als Kalorien und Pfunde: Wie dein Stoffwechsel wirklich funktioniert

Wir reden oft über den Stoffwechsel, als ginge es nur um Kalorien: weniger essen, mehr verbrennen, und schon verlierst du Gewicht. Aber dein Stoffwechsel ist viel komplexer. Er ist ein lebendes System, das alles, was dein Körper tut, von Moment zu Moment antreibt.

Was ist der Stoffwechsel und warum ist er wichtig?

Dein Stoffwechsel ist nicht einfach nur, wie schnell du Kalorien verbrennst. Er umfasst alle chemischen Reaktionen in deinen Zellen, die dich am Leben halten. Dazu gehören die Energiegewinnung, der Aufbau und die Reparatur von Gewebe, der Hormonhaushalt und die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen, auch wenn du dich ausruhst oder schläfst.

Tatsächlich bestimmt dein Stoffwechsel, wie dein Körper die Energie aus der Nahrung nutzt, entweder um tägliche Aktivitäten anzutreiben, wichtige Körperfunktionen aufrechtzuerhalten oder überschüssige Energie zu speichern.

Der Stoffwechsel hat zwei Seiten

Katabolismus: Hier baut dein Körper Kohlenhydrate, Proteine oder Fette aus der Nahrung ab, wandelt sie in einfachere Bestandteile um und setzt dabei Energie frei. Diese Energie versorgt alles, vom Atmen bis zum Gehen.

Anabolismus: Die Kehrseite davon ist, dass diese Energie zum Aufbau und zur Reparatur von Zellen, zur Herstellung von Proteinen, zur Wiederherstellung von Gewebe und zur Speicherung von Energie für später genutzt wird. Das hält dich stark, funktionsfähig und gesund.

Zusammen bilden diese gegensätzlichen Prozesse deinen Stoffwechsel: konstant, dynamisch und immer aktiv, auch im Ruhezustand. 

Was bestimmt, wie „schnell” oder „langsam” dein Stoffwechsel läuft

Deine Stoffwechselrate, die Geschwindigkeit oder Menge an Energie, die dein Körper verbrennt, wird nicht nur von der Ernährung beeinflusst. Einige wichtige Faktoren:

  • Körperzusammensetzung: Muskelgewebe verbraucht mehr Energie als Fett, auch im Ruhezustand. Menschen mit mehr Muskeln oder einem grösseren Körperbau haben in der Regel einen höheren Ruheumsatz. 
  • Alter und Geschlecht: Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse tendenziell ab, was den Stoffwechsel verlangsamen kann. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle, da das durchschnittliche Verhältnis von Muskeln zu Fett und hormonelle Unterschiede den Energiebedarf beeinflussen.
  • Alltägliche Aktivitäten: Nicht nur formelles Training, sondern auch einfache Bewegungen wie Gehen, Hausarbeit oder Zappeln verbrennen zusätzliche Energie über den Grundumsatz hinaus. 
  • Verarbeitung von Nahrung: Dein Körper verbraucht Energie, um Nährstoffe zu verdauen, aufzunehmen und zu speichern. Dieser „thermische Effekt der Nahrung” trägt zum täglichen Energieverbrauch bei. 
  • Hormone, Gesundheit und Genetik: Der Hormonhaushalt (Schilddrüse, Wachstumsfaktoren, alters- oder aktivitätsabhängige Hormone), der allgemeine Gesundheitszustand und vererbte Merkmale beeinflussen ebenfalls den Stoffwechsel. 

Was du tun kannst, um einen gesunden Stoffwechsel zu unterstützen

Auch wenn die Medizin noch nicht so weit ist, gibt es praktische Massnahmen, die du schon jetzt ergreifen kannst:

  • Erhalte oder baue Muskelmasse auf, z.B. durch regelmässiges Kraft- oder Widerstandstraining. Mehr Muskeln bedeuten oft eine bessere Stoffwechseleffizienz. 
  • Bleib täglich aktiv. Selbst kleine Bewegungen im Laufe des Tages summieren sich. Es geht nicht nur um formelles Training. 
  • Ernähre dich ausgewogen und vermeide extreme Kalorienrestriktionen, die den Stoffwechsel verlangsamen können. 
  • Betrachte den Stoffwechsel als mehr als nur Kalorienverbrennung. Es geht um den gesamten Energieverbrauch, die Erhaltung, Reparatur und das chemische Gleichgewicht in deinem Körper.

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