#152: Wenn in den Wechseljahren „Brain Fog“ auftritt
Wenn in den Wechseljahren „Brain Fog“ auftritt

Wenn du schon mal einen Raum betreten und vergessen hast, warum du dort bist, mitten im Satz nach dem richtigen Wort gesucht hast oder dich geistig langsamer als sonst gefühlt hast, hast du vielleicht schon erlebt, was viele Frauen als „Brain Fog“ bezeichnen.
In den Wechseljahren ist dies eines der häufigsten und oft frustrierendsten Symptome.
Warum „Brain Fog“ in den Wechseljahren auftritt
Der Hauptgrund für „Brain Fog“ sind hormonelle Veränderungen, insbesondere die Schwankungen und der Rückgang des Östrogenspiegels.
Östrogen spielt eine Schlüsselrolle bei der Kommunikation der Gehirnzellen. Es unterstützt das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und die geistige Klarheit. Wenn sich der Spiegel verändert, können diese Prozesse vorübergehend an Effizienz verlieren.
Aber Hormone sind nur ein Teil des Gesamtbildes.
- Schlafstörungen wie nächtliches Schwitzen oder häufiges Aufwachen beeinträchtigen die Fähigkeit des Gehirns, sich auszuruhen und zu regenerieren.
- Stress und emotionale Veränderungen können es zudem erschweren, sich zu konzentrieren und Informationen zu verarbeiten.
Brain Fog ist also oft das Ergebnis mehrerer Faktoren, die zusammenwirken, und nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen.
Es ist vorübergehend, kein Intelligenzverlust
Eine der grössten Sorgen von Frauen ist, ob Brain Fog auf etwas Ernsthafteres hindeutet.
Die beruhigende Wahrheit ist: Das ist nicht der Fall. „Brain Fog“ in den Wechseljahren ist kein Anzeichen für einen kognitiven Rückgang oder einen Verlust der Intelligenz. Es ist eine vorübergehende Phase, die mit hormonellen Veränderungen und Veränderungen im Lebensstil zusammenhängt.
Während sich der Körper anpasst, stellen viele Frauen fest, dass ihre geistige Klarheit allmählich zurückkehrt.
Den Nebel sanft vertreiben
Auch wenn sich „Brain Fog“ frustrierend anfühlen kann, lässt er sich mit kleinen, konsequenten Veränderungen bewältigen.
Die Unterstützung deines Gehirns beginnt bei den Grundlagen.
- Guter Schlaf, regelmässige Bewegung und ausgewogene Mahlzeiten liefern die Energie, die dein Gehirn braucht, um gut zu funktionieren.
- Pausen einlegen, Dinge aufschreiben und mentale Überlastung reduzieren können ebenfalls den Alltagsstress lindern.
Genauso wichtig ist es, dir zu erlauben, bei Bedarf einen Gang herunterzuschalten.
Das Wichtigste ist letztendlich, sich keinen unnötigen zusätzlichen Druck aufzuerlegen und gut auf sich selbst zu achten. Passe deine Organisation an, zum Beispiel mit «To-do-Listen». Die Dinge werden sich von selbst regeln und die Klarheit wird zurückkehren.
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