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#169: Traditionelle Chinesische Medizin: Wie sie in den Wechseljahren hilft

Traditionelle Chinesische Medizin: Wie sie in den Wechseljahren hilft

Für viele Frauen geht es in den Wechseljahren um mehr als nur um den Umgang mit Hitzewallungen oder Schlafstörungen. Es geht darum, Wege zu finden, sich wieder ausgeglichen und voller Energie zu fühlen und wieder ganz sie selbst zu sein.

Auch wenn Änderungen des Lebensstils und schulmedizinische Behandlungen nach wie vor wichtig sind, probieren manche Frauen auch ergänzende Ansätze aus. Einer der ältesten und am weitesten verbreiteten ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

Anstatt sich auf einzelne Symptome zu konzentrieren, betrachtet die TCM den Körper als Ganzes und zielt darauf ab, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Auch wenn sie kein Ersatz für medizinische Versorgung ist, kann sie manchen Frauen während der Wechseljahre zusätzliche Unterstützung bieten.

Was ist Traditionelle Chinesische Medizin?

Traditionelle Chinesische Medizin ist ein ganzheitliches Gesundheitssystem, das seit Jahrtausenden praktiziert wird. Es basiert auf der Vorstellung, dass gute Gesundheit vom ausgeglichenen Energiefluss – dem sogenannten Qi – im gesamten Körper abhängt.

Wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, können körperliche und emotionale Symptome auftreten.

In den Wechseljahren können hormonelle Veränderungen dieses Gleichgewicht beeinflussen, weshalb viele Frauen neben konventionellen Behandlungen auch auf die TCM zurückgreifen, um ihre Symptome besser in den Griff zu bekommen.

Ein TCM-Therapeut betrachtet den Menschen als Ganzes einschliesslich Schlaf, Verdauung, Emotionen, Energiehaushalt und Lebensstil, bevor er einen individuellen Behandlungsplan empfiehlt.

Wie kann die Traditionelle Chinesische Medizin bei Wechseljahrsbeschwerden helfen?

Die Traditionelle Chinesische Medizin kann Frauen helfen, mit einer Reihe von Wechseljahrsbeschwerden besser umzugehen.

Manche Frauen berichten von einer Linderung bei Hitzewallungen, nächtlichen Schweissausbrüchen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Angstzuständen und Müdigkeit. Andere stellen fest, dass sie sich dadurch ruhiger fühlen und den Alltagsstress besser bewältigen können.

Die Behandlung kann Akupunktur, Kräutermedizin, Atemübungen, Ernährungsberatung oder sanfte Bewegungsübungen wie Tai Chi oder Qigong umfassen.

Obwohl die Forschung noch im Gange ist, deuten einige Studien darauf hin, dass Akupunktur bei bestimmten Frauen dazu beitragen kann, die Häufigkeit und Schwere von Hitzewallungen zu verringern und die Schlafqualität zu verbessern.

Ein ergänzender, kein alternativer Ansatz

Eines der wichtigsten Dinge, die du beachten solltest, ist, dass die Traditionelle Chinesische Medizin die evidenzbasierte medizinische Versorgung ergänzen, nicht ersetzen soll.

Wenn die Wechseljahrsbeschwerden stark sind oder deine Lebensqualität beeinträchtigen, ist es wichtig, mit einer medizinischen Fachkraft zu sprechen. Gemeinsam könnt ihr entscheiden, ob eine Kombination aus konventioneller Behandlung und ergänzenden Therapien für dich sinnvoll ist.

Es ist ausserdem unerlässlich, sich von qualifizierten Fachkräften behandeln zu lassen, insbesondere wenn pflanzliche Arzneimittel empfohlen werden, da manche Produkte Wechselwirkungen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten haben können. Lass dich immer von einer qualifizierten medizinischen Fachkraft beraten, anstatt dich nur auf Online-Ratschläge zu verlassen.

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