Jetzt in allen Apotheken und Drogerien verfügbar

Meno Health. Clinical Evidence.

#144: Wie die Wechseljahre anfangen und was wirklich in deinem Körper passiert

Wie die Wechseljahre anfangen und was wirklich in deinem Körper passiert

Die Wechseljahre sind kein plötzlicher Schalter, sondern ein langsamer Übergang, der sich über mehrere Jahre entwickelt, während sich dein Körper darauf vorbereitet, seine Fortpflanzungsphase hinter sich zu lassen.

Wenn du verstehst, wie die Wechseljahre anfangen  und welche Veränderungen auftreten, kannst du die ersten Anzeichen erkennen und den Übergang mit Zuversicht meistern

Ein langsamer Wandel, kein Ein-/Aus-Schalter

Die meisten Frauen kommen zwischen Mitte 40 und Mitte 50 in die Wechseljahre, aber der Prozess fängt schon viel früher an.

Die früheste Phase, oft als Perimenopause oder Wechseljahre-Übergang bezeichnet, kann schon ein Jahrzehnt vor dem endgültigen Ausbleiben der Periode beginnen. Während dieser Zeit produzieren die Eierstöcke nach und nach weniger Östrogen und Progesteron, die Hormone, die den Menstruationszyklus regulieren und viele Körpersysteme beeinflussen.

Zuerst schwanken die Hormonspiegel, manchmal stark, bevor sie sich auf einen anhaltenden Rückgang einpendeln.

Das kann dazu führen, dass dein Zyklus unregelmässig wird: Die Perioden können schwächer oder stärker werden, näher beieinander oder weiter auseinander liegen, und der Eisprung kann seltener auftreten.

Hormone und die Reaktion des Körpers

Wenn die Hormonproduktion der Eierstöcke abnimmt:

  • sinkt der Östrogenspiegel, was sich auf den Hypothalamus (der die Körpertemperatur und den Schlaf reguliert), die Hautelastizität, die Knochendichte und die Stimmung auswirkt. 
  • sinkt der Progesteronspiegel noch früher in der Wechselphase, was zu unregelmässigen Blutungen führen und Schlaf- oder Stimmungsschwankungen begünstigen kann.

Diese hormonellen Veränderungen erklären, warum die Symptome der Menopause oft schon vor dem endgültigen Ausbleiben der Periode auftreten, manchmal sogar Jahre zuvor.

Was passiert im Körper

Im Laufe der Wechseljahre spüren viele Systeme die Auswirkungen der hormonellen Veränderungen:

  • Temperatur & Schlaf:

Östrogen hilft bei der Regulierung des Hypothalamus, sodass sein Rückgang Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen und Schlafstörungen auslösen kann.

  • Haut, Kollagen & Gelenke:

Ein niedrigerer Hormonspiegel reduziert Kollagen und Elastizität, was zu trockenerer Haut, steiferen Gelenken und einer langsameren Gewebereparatur führt.

  • Vaginales und urinwegspezifisches Gewebe:

Östrogen hält die Schleimhäute gesund. Sein Rückgang kann zu Trockenheit, Reizungen, Beschwerden und einem erhöhten Infektionsrisiko führen.

  • Knochen und Stoffwechsel:

Östrogen unterstützt die Knochenstärke und die Körperzusammensetzung. Ein verringerter Spiegel kann zu Knochenschwund und Veränderungen in der Art und Weise führen, wie der Körper Energie speichert und nutzt.

Wann die Wechseljahre tatsächlich beginnen

Die Menopause ist offiziell erreicht, wenn 12 Monate lang keine Periode mehr da war. Der Übergang, der oft mit Symptomen einhergeht, fängt jedoch früher an und kann sich über mehrere Jahre hinziehen.

Warum Bewusstsein wichtig ist

Wenn du die ersten Anzeichen erkennst, kannst du normale altersbedingte Veränderungen von den Veränderungen in den Wechseljahren unterscheiden.

Ausserdem fällt es dir dann leichter, mit deiner Ärztin über die Linderung von Symptomen, Anpassungen des Lebensstils oder Behandlungen zu reden, die dir helfen können, dich während des Übergangs bestmöglich zu fühlen.

Wenn dir unser Meno-Health-Newsletter und unsere Informationen auf Instagram und LinkedIn gefallen, erzähle doch deinen Freundinnen und Kolleginnen davon. So können auch sie mehr über die Wechseljahre und die Wechseljahre am Arbeitsplatz erfahren.

Schicke ihnen einfach diesen Link zur Newsletter-Anmeldung.

Meno Health Newsletter

Join the community! Erhalte wertvolle Meno Tipps. Und erhalte jeden Samstagmorgen Tipps für deine Wechseljahre. Abmeldung jederzeit möglich

Your subscription could not be saved. Please try again.
Your subscription has been successful. See our past newsletters
Alle Newsletters anzeigen