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#146: Warum wir in den Wechseljahren intensiver träumen

Warum wir in den Wechseljahren intensiver träumen

Wenn deine Träume in den Wechseljahren wilder, lebhafter oder einfach einprägsamer geworden sind, dann bildest du dir das nicht ein. Viele Frauen merken, dass sich die Qualität und Intensität ihrer Träume mit den hormonellen Veränderungen verändern, und die Wissenschaft kann erklären, warum das so ist.

Warum Träume in den Wechseljahren intensiver werden

Hormone wie Progesteron und Östrogen beeinflussen die Schlafqualität. Progesteron hilft dir normalerweise, tief zu schlafen und ruhig zu bleiben.

Während der Perimenopause können sich verändernde Östrogenspiegel den Hypothalamus beeinflussen, den Teil des Gehirns, der die Körpertemperatur und den Schlaf reguliert. Dies kann Symptome wie Hitzewallungen und nächtliches Schwitzen auslösen, die Frauen oft nachts aufwachen lassen.

Gleichzeitig sinkt auch der Progesteronspiegel. Da Progesteron einen ruhigen und erholsamen Schlaf unterstützt, kann ein niedrigerer Spiegel es schwieriger machen, lange durchzuschlafen, was zu unterbrochenem oder unruhigem Schlaf führt.

Gleichzeitig sinkt mit zunehmendem Alter auch der Melatoninspiegel, der den Schlaf-Wach-Rhythmus des Körpers reguliert, wodurch der Schlafzyklus unregelmässiger wird. Das kann dazu führen, dass man zwischen den Traumphasen häufiger aufwacht, sich an Träume besser erinnert und diese als intensiver empfindet.

Arten von Träumen, die du erleben könntest

  • Lebendige, realistische Szenen
  • Träume mit emotionalen Höhen oder Ängsten
  • Alpträume oder unruhige Schlafmuster

Das muss nicht unbedingt etwas Ernstes bedeuten. Träume werden oft lebhafter, wenn der Schlaf leichter oder gestört ist, und hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre sind ein wichtiger Grund dafür.

Wann du dir Sorgen machen solltest

Intensive Träume sind in den Wechseljahren normal. Sie werden nur dann zum Problem, wenn sie deine Schlafqualität, deine Tagesenergie oder dein emotionales Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Das Führen eines „Schlaf- und Traumtagebuchs”, in dem du notierst, wann du aufwachst, wie oft und wie du dich jeden Morgen fühlst, kann dir und deiner Ärztin helfen, Muster zu erkennen und unterstützende Strategien zu wählen.

Was du tun kannst, um ruhiger zu schlafen

Intensive Träume während der Wechseljahre sind häufig und in den meisten Fällen völlig normal. Das Ziel ist nicht, das Träumen zu unterbinden, sondern einen tieferen, erholsameren Schlaf zu fördern.

Hier sind ein paar sanfte Strategien, die helfen können:

  • Halte eine konsequente Schlafenszeitroutine ein, um dein Nervensystem zu beruhigen.
  • Reduziere Alkohol und schwere Mahlzeiten am Abend, da diese das nächtliche Aufwachen verschlimmern können.
  • Probier Entspannungstechniken wie Atemübungen oder Tagebuchschreiben vor dem Schlafengehen aus.
  • Halte dein Schlafzimmer kühl, um Schlafstörungen durch nächtliches Schwitzen zu minimieren.
  • Wenn Träume beunruhigend werden oder die Schlafqualität deutlich abnimmt, sprich mit einem Arzt, um individuelle Unterstützung zu erhalten.

Deine Träume mögen sich im Moment intensiver anfühlen, aber mit den richtigen Gewohnheiten und der richtigen Pflege können deine Nächte wieder ruhiger werden.

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